Warum du bereits jetzt schon richtig viel über dich gelernt hast!

Warum du bereits jetzt schon richtig viel über dich gelernt hast!

Du hast schon richtig viel über dich gelernt!

Denn inzwischen bist du mit deinen ersten 4 Lebensmotiven „Macht“, „Unabhängigkeit“, „Neugier“ und „Anerkennung“ vertraut.

Du kennst nun ¼ deiner individuellen Treiber in deren Ausprägung und bist dir sicher schon viel bewusster, was deine Reaktionen und Verhalten in bestimmten Situationen angeht.

Ich bin mir sicher, dass du mittlerweile schon deutlich mehr Verständnis für dich selbst hast, was der erste wichtige Schritt auf dem Weg deiner Persönlichkeitsentwicklung ist!

Dazu möchte ich Dir gratulieren!

„Neugier“ und „Anerkennung“ werfen Fragen auf!

Auch in dieser Woche haben mich viele Fragen zu den beiden im Blog besprochenen Lebensmotive erreicht.

Lieben Dank dafür!

Ich werde natürlich, wie versprochen, heute an dieser Stelle auf die häufigsten Fragen eingehen.
Alle anderen Fragen habe ich- oder werde ich dir persönlich beantworten, so dass du nicht leer ausgehst, wenn deine Frage hier nicht mit dabei ist.

Wie du deine Neugier für dich nutzt!

Eine tolle Mischung aus Begeisterung und Erleichterung sprang mir unmittelbar nach Veröffentlichung dieses Blog-Serienteils entgegen.

Das Wissen um die jeweilige Ausprägung und deren Bedeutung hat dir die Augen geöffnet und dich aus äußeren „Zwängen“ befreit.

Genau so soll es sein!

Hier nun aber zu deinen Fragen:

„seit Jahren habe ich Schwierigkeiten mir Dinge, die zu meinem Job dazugehören, anzueignen. Ich habe sogar schon Seminare für „richtiges Lernen“ besucht, merke aber, dass ich keine generelle Lernschwäche habe, sondern es sogar durchaus Themen gibt, die ich spielend leicht erlernen kann. Liegt das an meiner Ausprägung?“

Ich sage JA :-)
Genau diese Beschreibung ist typisch für eine niedrige Ausprägung des Lebensmotivs „Neugier“. Du bist nämlich eben nicht desinteressiert, sondern du interessierst dich nahezu ausschließlich für Dinge, die deine Praxis betreffen und bei denen du angewandtes Wissen nutzen kannst.

Lerne also, je nach Situation, (Teil-)Aufgaben abzugeben, zu delegieren oder auch outzusourcen.
Der Aufwand, den du für die Qual des Lernens aufbringen musst, ist viel zu hoch.
Du musst nicht alles wissen! Falls es doch eine Situation geben sollte, in der du die Aufgabe nun einfach erledigen musst, hilft dir das Wissen deiner Ausprägung. Wichtig dabei ist, dass du es auf deine Weise machst und nicht versuchst, es “perfekt“ zu machen.

Ansonsten verteile z.B. im Job deine Arbeit nach Stärken (sprecht euch doch mal ab, wer genau was machen möchte und ihr dabei trotzdem zum Gesamtergebnis kommt).
Teilt euch bestimmte Bereiche innerhalb der Familie auf.

Lerne nur Dinge, die du dann direkt auch umsetzen kannst.

Das bist Du :-)

„ich habe mich total im Thema „Wissensdurst“ wiedergefunden. Ich will wirklich immer alles wissen, bohre nach, googele viel und verrenne mich oft im Detail. Meine Umwelt macht das wahnsinnig und so versuche ich immer mich zurückzunehmen. Stimmt mit mir etwas nicht?“

Mit dir ist alles in Ordnung! Bitte gib diesem Wissensdurst Raum.
Natürlich musst du immer schauen, dass du nicht mit demjenigen deine Neugier teilst, der vielleicht die völlig gegenteilige Ausprägung hat.
Du wirst aber Gesprächsrunden, Diskussionsforen, diverse Gruppen im Social Media Bereich und und und finden, wo du dich mit Gleichgesinnten nach Herzenslust austauschen kannst.
Nutze das, es gehört zu Dir!

„wie finde ich heraus, was mich wirklich interessiert?“

Eine berechtigte Frage, denn seit der Schule denken wir oft, dass „Lernen“ eigentlich immer blöd ist.
Höre hier bitte auf deinen Bauch. Wenn du z.B. eine Fortbildung machst oder sogar einen Studiengang belegst, durch den du dich jeden Tag quälen musst, fühle dich bitte in deinen späteren Alltag ein.

Ist es wirklich das Thema, was du jeden einzelnen Tag ausführen willst?
Wenn du diese Frage nicht aus vollem Herzen mit „JA“ beantworten kannst, denke darüber nach, was du wirklich machen möchtest ! Nimm dir dann ein paar Minuten am Tag Zeit und reflektiere womit du dich gerne beschäftigst. Dann werden dir häufig deine Interessen bewusster!

Wenn du nämlich diesen Schritt aufschiebst, greift der Gedanke „jetzt habe ich das jahrelang gelernt, jetzt muss ich das auch durchziehen“ und die wertvollsten Lebensjahre ziehen an dir vorbei.

Ganz ehrlich: dafür ist das Leben einfach zu kurz!

Der enorme Einfluss der Anerkennung auf dein Leben!

Der ist dir wirklich klar geworden!

Das konnte ich an deinen Fragen klar erkennen.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich machen, dass du keinem einzigen Lebensmotiv einfach so „ausgeliefert“ bist.

Natürlich wirst du bei einer starken Ausprägung immer klar zu einer bestimmten Handlung tendieren.

Durch die Macht des Erkennens und der Annahme kannst du  jedes Motiv für dich nutzen und so eben auch die „Anerkennung“ wie die Antworten auf die folgenden Fragen verdeutlichen sollen:

„ich ecke permanent an. Ich bekomme immer wieder zu hören, dass ich arrogant, unsensibel und zu hart bin! Ich fühle mich nicht verstanden, denn ich meine nichts von dem so verletzend, wie es bei meinem Gegenüber ankommt. Was kann ich dagegen tun?“

„Dagegen“ tust du bitte gar nichts!

So gut ich deine Fragestellung verstehen- und nachfühlen kann, so klar sage ich dir auch: es gibt KEINE schlechte Ausprägung und das Ziel ist immer die Annahme von dir selbst und nicht die Ablehnung.

Nur so wirst du ein zufriedenes Leben führen können.

Trotz allem ist dein geschildertes Problem ein typisches von den Menschen mit einer niedrigen Ausprägung der „Anerkennung“.

Dies wird besonders problematisch in der Kommunikation mit Kollegen und Unterstellten Mitarbeitern im Job aber eben auch innerhalb einer Partnerschaft.

Ich habe nun den entscheidenden Tipp für Dich: kommuniziere!

„Ich möchte Ihnen wirklich nicht zu nahe treten und mein Feedback an Sie ist rein inhaltlicher Natur. Nichts davon hat mit Ihrer Person zu tun, weil ich Sie menschlich wirklich sehr schätze“ könnte eine Einleitung in ein Feedback-Gespräch einer Führungskraft mit niedriger Anerkennungsausprägung sein.

„Schatz, ist das so angekommen, wie ich es vermitteln wollte? Du weißt, ich formuliere manchmal etwas zu direkt und es ist mir ganz wichtig, dass es richtig bei Dir ankommt!“ kann eine Rückversicherung in Richtung des Partners sein, damit dieser sich nicht gekränkt fühlt.

Verstehst du das Vorgehen?

Versuche dich gern in dein Gegenüber einzufühlen, bleibe jedoch gleichzeitig immer du selbst!

„ich laufe auf dem Zahnfleisch, gebe immer mehr als 100% und habe einfach kein Gefühl der Zufriedenheit. Ich merke, wie die Meinung und das Verhalten von anderen Menschen einen Einfluss auf meine Stimmung hat. Besonders spüre ich das in meiner Beziehung und bei meiner Arbeit. Ich verstelle mich manchmal und versuche dabei immer einen guten Eindruck zu machen, auch wenn ich es eigentlich nicht möchte.Wie kann ich mehr bei mir selbst bleiben?“

Im ersten Schritt durch Annahme!

Dies gilt auch für die Frage dieser Person mit einer hohen Ausprägung des Lebensmotivs Anerkennung.

Siehe bitte auch den Punkt, wie gut du dich fühlst, wenn du so wertgeschätzt wirst, wie du es verdienst. Hierbei ist es bedeutsam auf die Meinung der Menschen zu hören, die dir nahe stehen bzw. deren Meinung dir wirklich wichtig ist. Die anderen Rückmeldungen spielen natürlich auch eine Rolle, lass sie jedoch bitte nicht zu nah an dich ran. Nimm dir immer wieder Zeit dafür, das Feedback durchzugehen und deine eigene Meinung dazu zu bilden. Das heißt nicht, dass du kein Feedback annehmen darfst aber stelle es maximal auf die gleiche Höhe deiner Meinung und nicht darüber!

Führe dir vor Augen, dass du immer überdurchschnittliche Ergebnisse ablieferst und dass man immer auf deine Qualität zählen kann.

Nimm bitte wahr, welche Bereicherung du für denjenigen bist, der dich privat oder beruflich an deiner Seite hat.

Das sind die positiven Eigenschaften deiner Ausprägung!

ERST DANN gehst du bitte zu der Antwort auf deine Frage!

Mach dir hierbei bitte wertfrei bewusst, dass du ein Perfektionist bist.

Diese sind selten bis niemals zufrieden.

Habe also gar nicht diese Erwartung, sondern sage dir: „auch, wenn es für mich nicht perfekt scheint, bekomme ich diese Rückmelden von den meisten anderen!“.

Das musst du dir übrigens nicht mal einreden, weil dir das deine Erfahrung bisher immer wieder gezeigt hat ;-)

Warum du hier immer wieder das Wort „Annahme“ liest

Und ich gebe zu: ja, dieses Wort habe ich sehr oft geschrieben :-)

Dies hat einen guten Grund!

Ich möchte, dass du nun nach den ersten Teilen dieser Blog-Serie, in der du deine ersten 4 Lebensmotive kennengelernt hast, weißt:

Dich anzunehmen und mit dir den inneren Frieden zu schließen ist die Voraussetzung für alle weiteren Schritte und Erkenntnisse, die du mit deinem Profil gewinnen kannst.

Deine Aufgabe bis zum nächsten Blog-Serienteil am Mittwoch: verinnerliche dir diesen entscheidenden Satz!

Ich danke dir abschließend noch einmal dafür, dass ich nach Rücksprache hier deine Frage nutzen durfte. Ich bin mir sicher, dass du damit vielen weiteren Lesern mit einer ähnlichen Thematik sehr geholfen hast!

War deine Frage nicht dabei? Kein Problem! Melde dich einfach über die Kommentare. Ich werde auf jede deiner Fragen persönlich eingehen!

Dirk

Dirk

Hallo, ich bin Dirk Diefenbach, 37 Jahre jung, aus Hannover und Reiss Profile Master.

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Diefenbach Coaching

Dirk Diefenbach ist LUXX-Profile Master und Reiss-Profile Master.

Seit 15 Jahren ist er im Coaching-Bereich aktiv und erfolgreich.

Dirk ist Experte dafür, dich auf dem Weg in dein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben zu begleiten.

Er wirft dabei mit dir einen Blick in deine persönliche Gebrauchsanweisung, die du seit Geburt an in dir trägst.

Kontakt

Dirk Diefenbach

Albert-Niemann-Straße 11

30171 Hannover

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