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Seite 8 deiner Gebrauchsanweisung! (Idealismus)

Schau dir mein Video zur Einführung an!

Du findest hier Hinweise, wo du deine Ausprägung einordnen kannst und Beispiele aus dem Leben dazu.

Mache dir Gedanken über deine Ausprägung!

Nutze dafür meine u.g. Fragen und beantworte sie sehr ehrlich und ausführlich für dich!

Schreibe deine Gedanken unten in die Kommentare!

Der wichtigste Teil ist der Austausch mit mir und den anderen!

Welche Erkenntnisse hast du zu diesem Teil deiner Gebrauchsanweisung gehabt?

Welche Fragen sind noch offen?

Seite 8 deiner persönlichen Gebrauchsanweisung

(Dein Lebensmotiv Idealismus)

Wie ist deine Ausprägung? Wo findest du dich wieder? In der Mitte oder eher auf einer der starken Seiten?
Welche Lebensbereiche sind betroffen? Konzentriere dich hier einmal besonders auf diesen Punkt. Welche Bereiche sind für deine Ausprägung von Idealismus relevant?
Wie lebst du deine Ausprägung aktuell? Wie lebst du in den o.g. Bereichen aktuell deine Erkenntnisse der Seite 8?
Was wünschst du dir? Wenn es nach dir ginge: wie sähen die o.g. Bereiche dann aus?
Lebst du DEIN Leben? Entspricht dein aktuell geführtes Leben nun deinen inneren Wünschen und Bedürfnissen, die du gerade auf Seite 8 deiner persönlichen Gebrauchsanweisung gelesen hast?

51 Kommentare

  • Hallo... ich denk das ich manch mal zuviel für andere mach und leider nicht nein sagen... wenn ichvso daran denk weiss ich das ich mich immer hinten anstell und eig viel zu kurz komm und das muss ichvdringend ändern...
  • Hi Bettina,

    wir müssen hier ein bisschen trennen. „zu viel für andere zu tun“ (linke Ausprägung Macht) und „nicht nein sagen zu können“ (Anerkennung rechts) sind andere Lebensmotive :-)
    Hier und heute geht es wirklich darum, ob du als dein Lebensziel „Gerechtigkeit für alle auf dieser Welt“ anstrebst und hier auch stark aktiv bist oder eben sagst
    „Gerechtigkeit für mich und mein näheres Umfeld“ ist mir wichtig. Im Video nenne ich dazu ein paar Beispiele.
    Wo siehst du dich denn, wenn du noch einmal aus dieser Richtung schaust?

    LG
    Dirk
  • Hallo Dirk, ich schätze mich eher links ein... Ich mache was ich kann für mein näheres Umfeld... Das ist nicht nur die Familie, sondern auch Nachbarn oder früher auch Patienten... Aber es ist meistens eine Bindung da, heißt ich kenne sie besser oder länger... Für mich selbst könnte ich ruhig ein bisschen mehr tun :), es geht schon in erster Linie um andere aber halt mir nicht völlig fremde Menschen...
    Lg Nicole
  • Hi liebe Nicole,

    wir müssen hier ein bisschen Trennung. "Gerne etwas für andere zu tun" und hier "der Dienstleister" zu sein ist die linke Ausprägung des Machtmotivs.
    Hier und heute geht es wirklich darum, ob du als dein Lebensziel "Gerechtigkeit für alle auf dieser Welt" anstrebst und hier auch stark aktiv bist oder eben sagst
    "Gerechtigkeit für mich und mein näheres Umfeld" ist mir wichtig. Im Video nenne ich dazu ein paar Beispiele.
    Wo siehst du dich denn, wenn du noch einmal aus dieser Richtung schaust?

    LG
    Dirk
  • Hallo Dirk, ja, so ganz sicher bin ich mir auch nicht. Fiel mir auch heute wieder sehr schwer, mich einzuschätzen. Erst hab ich gedacht, ich bin mehr links, aber dann fiel mir ein, dass ich mir eigentlich jobmäßig was andere sagen wünschen würde, dass ich da was machen könnte, was Menschen hilft, mal allgemein gesagt und habe dann auch überlegt, ob das wieder was mit meiner Anerkennung zu tun hat? Es tut mir gut, gebraucht zu werden - sicher Anerkennung, aber nicht nur, es hat auch was mit Sinn zu tun, es freut mich, wenn ich sehe, dass das, was ich tue ein Ergebnis bringt, aber ja, es stimmt, da reicht mir durchaus mein eigenes Umfeld.
    Du siehst, ich grübel wieder so vor mich hin. ;-)

    Frage ich mich oft, ob etwas für mich Sinn ergibt? Ich weiß es gerade ehrlich nicht. Nur, wenn es mich wirklich direkt betrifft glaube ich.
    Also ich hinterfrage selten Sinn und Zweck von Dingen, die ich nicht ändern kann. Ich glaube das trifft es einigermaßen.

    Also doch eher nicht in Richtung Idealismus?

    Viele Grüße,

    Katja
  • Hi Katja,

    das ist jetzt tatsächlich hier im Onlinekurs dann nicht 100%ig zu trennen. Schau dir vielleicht noch einmal das Video zu "Ehre" an (Tag 7) und gehe hier noch einmal in dich.
    Anerkennung spielt natürlich in jedem Fall immer mit rein.
    Ich würde vom Gefühl her weiterhin sagen, dass im "Idealismus" die Ausprägung durchschnittlich bis leichte Tendenz zu dir und deinem engerem Umfeld ist.

    LG :-)
    Dirk
  • Guten Abend! :-) Ich würde mich mittig einschätzen, vielleicht mit leichter Tendenz zum Idealismus.
    Wenn ich könnte, würde ich zum Beispiel lieber einen andere (Haupt-)Job haben, der meinem Leben etwas mehr Sinn gibt. Ich habe zum Beispiel Pädagigik studiert, weil ich lieber im sozialen Bereich gearbeitet hätte.

    Auch Krankenschwester fand dich immer einen attraktiven Beruf, aber hab es dann nie angepackt, weil ich auf andere gehört habe (stressig, Schichtdienst, nimmt man mit nach Hause usw.) Naja da ist ja auch was dran, habe ich mir dann immer gedacht.

    Aber sehr oft finde ich die Arbeit im Büro sinnlos und frage mich, was das bringt (ein geregeltes Einkommen 😉)

    Ich halte mich im privaten Bereich zurück mit Ehrenämtern und Spenden, gebe aber zum Beispiel alte Kindersachen usw. Lieber kostenlos ab als sie zu verkaufen. Zählt das? 😉 Und ich würde mich glaub ich eigentlich auch gern mehr engagieren, wenn ich mich in irgendeiner Sache sicher fühlen würde,

    Allgemein würde ich mich schon als hilfsbereit bezeichnen jedoch nicht als aufopfernd, ich kann nicht sagen, dass mir andere wichtiger sind als ich selber.

    Viele Grüße, Katja
  • Hallo Katja,
    hmm...
    also ich denke, dass du maximal eine durchschnittliche Ausprägung im "Idealismus" hast. Vielleicht sogar leicht nach links in Richtung "ich & mein enges Umfeld".
    Wenn die Ausprägung stark ist, hast du ein Bedürfnis und einen Drang, die Welt zu verbessern und alle sollen ein besseres Leben haben, etc.
    Wenn etwas "einen Sinn für dich" ergeben muss, spricht das eher für eine linke Ausprägung im Motiv "Ehre", wo ich gestern schon ein Bauchgefühl hatte, dass wir da noch nicht ganz sauber sind.
    Fragst du dich oft, ob etwas für dich Sinn ergibt?

    LG
    Dirk
  • Hallo Zusammen,

    hier sehe ich mich ganz klar bei mir und meinem engen Kreis. Und damit ist mein Leben auch schon ausgefüllt. Aber für mich in keiner Weise negativ behaftet. Wenn Freunde Hilfe benötigen tue ich das fern. Auch biete ich von mir aus meine Hilfe an wenn ich merke sie wird gebraucht, aber sich nicht getraut danach zu Fragen.
    Andere, die ich nicht kenne, kommen ganz weit hinten. Wenn es mir möglich ist, mache ich durchaus auch mal etwas....Reiße mir dafür aber kein Bein aus.
    Ich habe einige Bekannte die Viel für den Tierschutz machen u auch dafür Leben. Das finde ich toll! Es ist denen eine Herzensangelegenheit.
    ich selber verspüre für mich da aber überhaupt keinen Drang da etwas zu tun.
  • Hi Michaela,
    na das ist doch ganz klar und deutlich. Ganz links auf der Skala. Das Verständnis für die andere Seite ist da.
    Haken dran!
    Das war einfach :-D
    LG
    Dirk
  • Hallo Dirk,
    okay, ich sehe ein, dass sich meine Gebrauchsanweisung nicht ändert. Dann formuliere ich das mal so: Genau wie bei einem Gerät gibt es verschiedene Funktionen.

    Natürlich hast Du Recht, oft fehlt mir meine Arbeit, war aber auch Belastung. Vlt. wird das noch beim nächsten Thema " Beziehung" verständlich.

    Momentan tausche ich mich in einem Lupusforum aus. Da kann ich auch mit meinen Erfahrungen andere ermutigen und unterstützen.
    Insgesamt gesehen, habe ich nun einfach das Gefühl,ich habe all die Jahre viel für andere getan, ich muß jetzt erst mal mir selbst helfen.
  • Hi Viola,

    da bin ich auch hartnäckig ;-)
    Ich bin mir absolut sicher, dass dir so ein Austausch im Forum (was eine tolle Lösungsmöglichkeit ist!) mind. genauso viel, wenn nicht NOCH MEHR, gibt als auf dich selbst zu achten. Denn auch der Satz "du musst dich mehr um dich- und nicht immer nur um andere kümmern" passt nicht zu jedem Menschen, weil es eben nicht jeden Menschen zufrieden macht. Das ist nämlich das Spannende an der eigenen Gebrauchsanweisung. Beobachte das einfach mal zum Spaß.

    LG
    Dirk
  • Guten Morgen Dirk,

    na, es ist wohl mehr schon Mittag, bin heute spät dran.
    Ich habe ja schon ein Helfersyndrom, was ich im Job gut ausleben konnte. Mir hat daran gefallen, andere zu beraten und zu unterstützen, dass sie sich etwas wohler fühler, obwohl sie im KH sind.
    Dieser Wunsch zu helfen, bezieht sich allerdings nur auf bestimmte Bereiche. ich will nicht die Welt verbessern. mit meinem Helfersyndrom habe ich mich selbst und meine Gesundheit ganz schön hinten an gestellt, die Familie mußte auch zurückstecken.
    ich seh mich jetzt in der Mitte mit Tendenz nach links. Es ist das Allerwichtigste für mich, dass es mir und meinem Mann gut geht. Ich könnte mir noch eine Arbeit in einer Selbsthilfegruppe für chron. Kranke vorstellen, um andere auf ihrem Weg durch unseren Dschungel im Gesundheitssystem zu unterstützen. Aber das ist eher nebensächlich.

    Kannst Du Dich noch daran erinnern, dass Du mir empfohlen hast, ich solle doch mal nach einem Partner Ausschau halten, der nicht krank ist und wo ich nicht mein Helferlsyndrom einsetzen muss?

    LG, Viola
  • Hallo Viola,
    schön, von dir zu lesen :-)
    Um mal mit deinem Schlussteil anzufangen: ja, ich erinnere mich noch sehr gut und gerne an jedes unserer Gespräche und ich freue mich, dass alles genauso gekommen ist, wie wir beide das damals so schön und noch scheinbar unvorhersehbar "geplant" haben :-)
    Lass uns aber bitte weiterhin davon ausgehen, dass sich die Seiten deiner Gebrauchsanweisung NIEMALS verändern. Das ist wirklich ganz wichtig, Viola. Natürlich kannst du sie jederzeit anders leben. Das ändert aber nichts daran, was du dir von innen heraus wünschst.
    Auch die Sachen, die sich für uns gefährlich anfühlen, wollen gelebt werden. Sie sind ein Teil von dir. Du darfst sie natürlich so leben, dass sie dir nicht schaden aber sie auf Dauer runter zu drücken macht dich auch unzufrieden, weil dir etwas fehlt.
    Wir gehen jetzt also einmal davon aus, dass dein "Helfersyndrom" gelebt werden möchte. Nicht in der Art, dass es dir schadet aber eben so, dass es dich erfüllt. Ich bin mir sicher, dass dir dieses "andere helfen" auch an vielen Tagen fehlt, weil es eben ein unerfülltes Bedürfnis ist.
    Ich frage dich von daher (und eins hast du ja oben schon angeschnitten): was tust du aktuell bzw. was kannst du tun, um dieses Bedürfnis in einem gesunden Maß zu leben?
    LG
    Dirk
  • Hallo Dirk, lieben dank für Deine Worte.
    Ja, du hast recht ,es erfüllt mich, etwas für schwächere oder nicht so gut dastehende Menschen zu tun. Denn ich habe ein Dach über den Kopf, habe mehr als genug zu essen und warme Kleidung. Ich lebe im Überfluss und das sollte uns viel öfter bewußt werden,. dass es uns manchmal zu gut geht und andere Menschen es viel schlechter haben als wir.
    Was die Zeit angeht, weiß ich im Moment nicht wirklich wo ich diese abknapsen soll. Mir läuft sie manchmal durch die Finger und oft hätte ich mehr stunden als die 24 am Tag
  • Guten Morgen Dirk
    nun komme ich dazu auch etwas zum nächsten Thema zu schreiben
    Ich sehe mich auf der Skale ein wenig nach rechts geneigt.
    Es gibt und gab Zeiten wo ich sehr sehr viel für andere gemacht habe, wie die Flüchtlinge und mich angagiert habe. Viele Dinge organisiert und selbst auch gestrickt und verschenkt habe an diese. Oder auch an Weihnachtsaktionen teilgenommen habe.
    Für mich ist das wichtig, etwas für andere zu tun, auch in meinen Job. Den ich denke, diese Menschen habe es verdient, dass sich jemand ihrer annimmt.Gerade im Job mit den älteren, kranken Menschen. Es gibt mir sehr viel, mich mit Ihnen zu unterhalten, ihnen zu helfen, sie nicht zu überfordern. Und es ist manchmal schwer für mich zu sehen, dass ein Mensch abbaut, nicht mehr alles kann wie früher.
    Aber ich möchte von diesen Menschen mehr erfahren, Ihre Geschichte, was sie erlebt haben...sie haben viel zu erzählen und man kann viel daraus lernen.
    Um andere zu Sorgen tue ich schon seit ich 5 oder 6 bin, da ich die älteste bin von noch 4 Geschwistern und 2 Halbgeschwistern, ich habe von klein auf mich um sie mit kümmern müssen, da meine Eltern beide berufstätig waren.
    Als Jugendliche störte mich das manchmal, da man ja doch mal seins machen möchte.
    Auch heute ist es so, dass ich mich viel um meinen Sohn kümmere, da er ein besonderes Kind ist und viel Aufmerksamkeit braucht. Auch alle Schulangelegenheiten oder Anträge.. manchmal muss man dafür echt kämpfen und sich behaupten. Und da wünsche ich mir einfach mehr Menschen die die Situation richtig erkennen und es einen leichter machen.
    Auch wünsche ich mir, dass sich mein Partner mehr einbringt in diesen Sachen, oft sieht er gar nicht wieviel "Aufwand" dahinter steckt.
    Die Welt verbessern... werde ich nicht, aber ich weiß, dass viele kleine Dinge etwas großes Bewirken können und wenn jemand meine HILFE braucht bin ich da.
    Manchmal wünsche ich mir, mehr Zeit für mich, manchmal habe ich das Gefühl dann zu egoistisch zu sein, wenn ich diese Zeit für mich einfordere.
    Ich bin gespannt auf Deine Antwort
  • Hallo Rita,
    wir lassen heute mal "kümmern um deinen Sohn" und alles, was dazu gehört raus. Das gehört auf eine andere Seite der Gebrauchsanweisung ;-)
    Heute geht es wirklich darum, die Welt ein Stück besser zu machen, indem ich etwas für Benachteiligte und die scheinbar Schwächeren der Gesellschaft tue oder eben für mich und mein enges Umfeld an erster Stelle sorge.
    Ich sehe dich auch mit einer Tendenz zu rechts. Das kam oben ganz klar durch. Was mich freut ist, dass du diesen Idealismus eben auch lebst, sowohl im Job als auch durch die o.g. wohltätigen Zwecke. Du liegst also komplett richtig.
    Wichtig ist für dich einfach erneut, dass es eben auch die Menschen auf der anderen Seite gibt. Nicht jeder engagiert sich wohltätig, sondern viele eben für sich selbst und ihr engeres Umfeld. Auch das ist in Ordnung.
    Natürlich kann das ein Konflikt mit dem Thema "Zeit für dich" sein. Bedenke aber, dass dich genau dieses da sein für Schwächere auch erfüllt. Ich würde also eher nicht auf dieser Seite der Gebrauchsanweisung Zeit abknapsen, sondern eher an anderen Stellen, die dich eben stressen.
    Vielleicht ein nettes Thema zum Umsetzen ;-)
    LG
    Dirk
  • Also ich denke, dass ich auch eine Tendenz zum Idealismus habe, aber trotzdem mehr Richting links. Ich habe schon 3 x Spenden für Flüchtlinge unter meinen Kiga Eltern gesammelt und ans DRK weiter gegeben, ich habe meine alte elektronische Orgel an eine sehr musikslische syrische, Grossfamilie gespendet, die auch öffentlich in Rinteln auftreten, ich gebe Betlern auf der Strasse ein paar Cent, etc.... Guten Freunden und Familie helfe ich immer gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten und so lange es mich nicht Überbelastet. Allerdings geht meine Familie mit Ausnahmen schon vor allen Dingen und ich lege auch sehr sehr viel Wert darauf, dass ich dabei auch meinen Teil abbekomme! Noch ehrenantlich etwas zu machen, dass wäre mir jetzt zu viel, aber ich habe eine hohe Achtung vor diesen Menschen, die dies mit hohem Engagement tun!
  • Hallo Janine, ganz lieben Dank für dein Feedback!
    Ich sehe dich klar rechts auf der Skala auf dieser Seite der Gebrauchsanweisung.
    Du tust schon sehr viel dafür um die Welt zu verbessern.
    Dass die Familie vor geht, ist dabei normal. Es geht halt generell darum, um du bereit bist etwas für die Verbesserung der Welt zu tun oder
    eben für die Verbesserung DEINER Welt.
    Nicht ganz rechts aber recht :-)
    LG
    Dirk
  • Puh, heute ist mir klar geworden, dass ich doch eher auf der rechten Seite unterwegs bin und mich gern und viel um andere kümmere, mich doch dabei nicht so wichtig nehme. Mein Wunsch ist hier mehr in die Mitte zu kommen und mich für mich auch wichtiger zu nehmen und etwas familienorientierter zu werden, was nicht heißt meine Familie zu vernachlässigen. Ein bisschen mehr Egoismus für mich wäre gerade gut für mich. Ist aber gar nicht so leicht!
  • Hallo Martina,

    beim Lebensmotiv "Idealismus" geht es quasi darum auf der einen Seite "die Welt verbessern zu wollen" auf der anderen Seite "nur für sich und sein enges Umfeld zu sorgen".
    Sich "um andere kümmern" und "Familie" sind wieder auf anderen Seiten nachzulesen.
    Wo siehst du dich genau beim heutigen Thema?
    LG
    Dirk
  • Hmmm ich halte mich eigentlich nicht für besonders idealistisch veranlagt. Ich spende eher selten. Früher habe ich wenn ich in hannover shoppen war öfter 2 belegte Brötchen gekauft und dann eins einem Bettler gegeben, wenn es für mich so aussah als hätte er es wirklich nötig. Ich verschenke gerne Dinge oder auch mal Lebensmittel an Menschen die es brauchen. Ehrenamtlich leite ich eine Kindergruppe in Akrobatik. Wenn mich etwas persönlich anspricht und ich das Gefühl habe hier kannst du helfen dann tue ich das gerne. Aber so dass es mich nicht überlastet und mit meinen Möglichkeiten. Ich finde es toll dass es Leute gibt die in diesen Bereichen sehr aktiv sind und aufmerksam machen.
  • Hallo Claudia,

    ich denke schon, dass du hier eine kleine Tendenz in Richtung "Idealismus" hast. Es gibt ja nicht immer nur die extremen Werte.
    Aber ich sehe dich eher in Richtung "Welt ein Stückchen besser machen".
    Deine Umsetzung klappt doch da super.

    LG
    Dirk
  • Hallo Dirk!
    Ich helfe gerne anderen, daher habe ich meinen Beruf der Physiotherapeutin gewält. Ich bin bei der freiwilligen Feuerwehr als aktives Mitglied tätig.
    Doch steht meine Familie auf dem ersten Platz. Ich würde dies alles aufgeben, wenn meine Familie zu kurz kommen würde. Ich selber bin mir da eigentlich unwichtig. Welt verbessern, habe ich aufgegeben. Mein Gedanke, was kann ich als kleiner Mensch da schon ausrichten? Gegen etwas ankämpfen, was eh keinen Sinn macht.
    Doch macht es mir Spaß, Menschen eine Freude zu machen. Ich spendiere Kindern, die es finanziell nicht können, eine Reitstunde. Versuche zu helfen, wo ich kann. Denke, das wird eher so das Mittelfeld sein, in Richtung links... ?!?!?
    Die letzten Tage haben mich echt nachdenklich gemacht und ich merke immer mehr, das ich mir gar nicht so sicher bin. Ich habe das Gefühl, es herrscht zur Zeit ein ganz schönes Durcheinander in mir.
    Ich denke, im Laufe des nächsten Jahres, werde ich mal ein Coaching bei dir machen. Vielleicht wird das dann alles besser.
    Glg
  • Hallo Tina,

    lieben Dank für dein Feedback. Dass du gern etwas für andere tust, zeichnet dich wirklich aus. Was du im Job beschreibst, spielt aber auch sicher in die Seite 1 deiner Gebrauchsanweisung hinein.
    Auch die Familie findet sich noch in den kommenden Tagen wieder. Mal schauen, welche Erkenntnisse du dort für dich gewinnst.
    Ich denke, es kann schon eine durchschnittliche Ausprägung auf Seite 8 deiner Gebrauchsanweisung sein.
    Ich verstehe gut, dass es natürlich etwas in dir bewegt, wenn du so in deine eigene Anleitung schaust und sie mit deinem Leben vergleichst. Ich empfinde das aber als positive Bewegung :-)
    Zum Coaching lasse ich mir vielleicht etwas einfallen. Betrifft dann aber sicher eher noch dieses Jahr.
    Mach weiter so :-)

    LG
    Dirk
  • Hallo Dirk,
    warum ich das alles mache? Die Ehrenämter habe ich mir selbst ausgesucht. Bei einigen Aufgaben wurde ich auch überredet, sie zu übernehmen, aber das alles mache ich freiwillig. Alles zusammen mache ich, weil es mir echt Spaß macht, mit vielen Menschen im Kontakt zu sei, sich neue Herausforderungen zu stellen, neue Kulturen kennenzulernen,..... . Es kommt einfach aus mir heraus, anderen Menschen zu helfen, sie zu unterstützen, sie schöne Stunden erleben zu lassen, aber nicht, weil ich dafür gelobt werden möchte oder nach Anerkennung strebe.
    Bei meiner Mutter ist es eigentlich genau so, aber da spielt auch das Pflichtgefühl und die Dankbarkeit mit rein. Da gab es nie eine Gelegenheit, wo sie nicht für mich da war, wenn ich sie brauchte ( und das war früher sehr oft). Deshalb ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, jetzt, wo sie mich braucht, auch für sie da zu sein.
    Ich hoffe, dass Dir meine erste Antwort jetzt klarer geworden ist.
    LG von Anette
  • Hallo Anette,
    ja, es ist klar geworden. Lieben Dank!
    Für mich ist es eine Mischung aus vielen Motiven, die da greifen.
    Ich sehe allerdings definitiv den Idealismus eher auf der rechten Seite. Stimme dir also zu.

    LG
    Dirk
  • Hallo Dirk,
    ich sehe mich hier im guten Mittelfeld. Ich gebe gerne, bis zu einem gewissen Grad. Wobei die Motivation dann darin besteht, dass es den Anderen besser geht. Ich muss mir aber sicher sein, dass es auch die Menschen und Aktionen erreicht, die es erreichen soll. Bei Bettlern bin ich immer vorsichtig, man weiss nie wer oder was dahinter steckt. Ich spende eher Lebensmittel und Kleidung.
    Definitiv wichtig ist mir mein näheres Umfeld. Ich tue viel gerne für Andere. Der einzige für den ich DRINGEND MEHR tun muss, bin ich selber. Ich stelle meine Wünsche und Bedürfnisse meistens hinten an. Es gibt nur wenige Dinge bei denen ich mir absolut nichts dazwischen kommen lasse. Genau genommen sind es nur zwei.
    Fazit: Das Mittelfeld fühlt sich gut an.

    LG
    Michaela
  • Hallo Michaela,

    ich stimme dir zu. Ein gut eingependeltes Mittel.
    Du weißt, welche Fragen jetzt kommen muss: welche 2 Dinge sind das? :-)

    LG
    Dirk
  • Hallo Dirk,
    heute bin ich zum Einen ganz rechts und zum Anderen ganz links auf der Skala. Dann wird es wohl der Durchschnitt sein?
    Durch meine Ehrenämter bei der Kirche bin ich breit gefächert aufgestellt. Wo meine Hilfe benötigt wird, egal ob Erwachsene, Kinder oder Flüchtlinge, ebenso Erstkommunion-Unterricht, Pfarrgemeinderat, bei Festen vor, während und hinterher,.... ich bin dabei. Das macht mir viel Spaß. Leider musste ich gesundheitsbedingt einiges zurückschrauben.
    Auch das Spenden für Notbedürftige, Hilfsorganisationen, aber besonders für Kinder, ist ein wichtiger Teil in meinem Leben.
    So gern ich das auch alles mache, geht aber meine Familie (fast) immer vor. Wenn es ihnen gut geht, geht es mir auch gut. Mein Mann und meine Kinder sind aber ebenso engagiert, wie ich. Deshalb haben sie auch Verständnis für mich.
    Durch den Schlaganfall meiner Mutter habe ich jetzt auch noch dort die Verantwortung übernommen. Ich merke allerdings, dass ich langsam an meine Grenzen stoße und meine Geschwister mehr mit ins Boot holen muss. Sie übernehmen ja auch ein Teil der Termine, aber eben nur einen kleinen Teil.
    Wo ich stehe, möchtest du wissen? Keine Ahnung. So weit weg, dass ich mich schon fast nicht mehr sehe. Ich muss langsam lernen, umzudenken, denn sonst geht bald gar nichts mehr bei mir. (Schreiben kann ich das, aber bloß nicht umsetzen).
    LG von Anette
  • Hallo Anette, lieben Dank, dass du auch wieder dabei bist :-)
    Aus deiner Antwort entnehme ich, dass du sehr viel "machst". Das allein sagt erst einmal noch nichts über deine Gebrauchsanweisung aus.
    Die Frage hierbei vielmehr ist: WARUM tust du es? WAS motiviert dich?
    Bei den Notbedürftigen ist das für mich klar. Das ist Idealismus.
    Alles andere kann ganz viel sein: Ist es die moralische Verpflichtung aus der "Ehre"? Ist es der Wunsch nach "Anerkennung"?.
    Hier darfst du für dich jeden Bereich genau aufdröseln und ihn hinterfragen.
    Ich wünsche dir dabei ganz viele tolle & neue Erkenntnisse.

    Liebe Grüße
    Dirk
  • Danke!! Liebe Grüße Silke
  • Hallo,ich tue sehr gern was für andere, ich würde z.B. allen Betlern helfen, in allen Krisengebieten helfen, spenden ect., nur fällt mir dabei auf, wo bleibe ich??? Wer hilft mir??? Ich denke mein persönliches Umfeld ist wichtiger!!!
  • Guten Morgen Silke:)
    Dann bist du eher links auf der Skala.
    Lieben Dank für dein klärendes Feedback.
    Viele Grüße
    Dirk
  • Hallo, danke für die weitere gute Erkenntnisse!! Ich sehe mich hier im guten Mittelfeld, ich mache sehr viel für andere, auch ich und mein Umfeld sind mir sehr wichtig, ich würde aber gerne noch mehr für mich tun!!! Liebe Grüße Silke
  • Hallo meine liebe Silke, lieben Dank für dein Feedback.
    Ich bohre auch hier noch etwas nach. Tust du gern etwas für andere oder tust du es aus einem Idealismus heraus? Es geht um "ich will die Welt verbessern", Bettlern helfen, Flüchtlingsheime, Spenden, Naturschutz, etc.
    Wir dürfen hier nicht ggf. "Macht" oder "Anerkennung" vermischen. Wir dürfen hier ganz genau in der Gebrauchsanweisung lesen ;-)
    Was meinst du dazu?

    LG
    Dirk
  • meine Erkenntnis hier: mein enges Umfeld ist mir so verdammt wichtig und ich möchte dem auch eine ganz hohe Priorität geben.
    Heute gelingt mir das und das ist ein sehr gutes Gefühl!
    Was hast du für dich entdeckt?

Was denkst du?

Und morgen bekommst du dann das nächste Video...

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